1. Wo kommt diese riesige Lupe her?
2. Sind Sprechblasen vergrößerbar und demnach ein optisches Phänomen?
Rätsel über Rätsel
paTrick OP
@patrick_
06.07.2026, 19:21:01
Bürgermeister von Timbuktu
@buergermeister_von_timbuktu
1. Das ist ein Spezifikum des Mediums Comic, in welchem uns Carl Barks aus Entenhausen berichtet.
2. Nein, Sprech- oder Gedankenblasen sind nicht sichtbar.
07.07.2026, 23:18:36
Hr. Zeilinger
@hr__zeilinger
Barks hat diese Situation höchstwahrscheinlich durch ein Fernglas oder durch ein Fernrohr beobachtet.
09.07.2026, 06:37:38
Dr. Dulle, Astronom (PräsidEnte der D.O.N.A.L.D.)
@stefanhd
1\. Das ist ein Spezifikum des Mediums Comic\, in welchem uns Carl Barks aus Entenhausen berichtet\. 2\. Nein\, Sprech\- oder Gedankenblasen sind nicht sichtbar\.
Ja, buergermeister_von_timbuktu! Es gibt genug interessante Phänomene im Anaversum, die man mit plausiblen oder überraschenden Hypothesen erklären kann; da brauchen wir nicht noch die Art und Weise der Berichterstattung durch Comic-Form in Frage stellen. Sich dessen zu vergegenwärtigen ist natürlich immer wichtig.
hr_zeilinger: Wenn, dann aber durch eine Lupe, die aber optisch nicht zum In die Ferne schauen geeignet ist. Die Art und Weise, wie Barks und Fuchs die Informationen aus dem Anaversum erhalten haben, sind uns aber sowieso nicht überliefert.
09.07.2026, 12:27:55
paTrick OP
@patrick_
Ich erlaube mir eine abweichende Meinung. Die Lupe pauschal als "Art und Weise der Berichterstattung in Comic-Form" abzutun, halte ich für willkürlich. Im Donaldismus geht man gemeinhin davon aus, dass die Dinge so geschehen sind wie es berichtet wird. Für jede andere Erklärung braucht es gute Argumente. Meine kleine Umfrage auf dem Kongress hat recht eindrücklich gezeigt, dass eine Mehrheit der Kongressteilnehmer diese Auffassung teilt.
Ich verstehe ja durchaus, dass man da anderer Meinung sein kann. Riesenlupen sind absurd. Ich bin aber auch der festen Überzeugung, dass wir Dinge wie diese Lupe geradezu hinterfragen müssen.
Ja, wir wissen nicht, wie Barks die Informationen aus dem Anaversum empfangen hat. Hier aber bekommen wir wenigstens einen möglichen Hinweis: Er hat die Dinge subjektiv nicht "aus der Ferne" erfahren, sondern "aus der Nähe". Sonst hätte er hier wohl eher ein Fernglas eingesetzt denn eine Lupe.
Und, das mag hier niemanden überraschen, stellt dieses Panel für mich auch einen schönen Beleg dar, dass Sprechblasen sichtbare Phänomene sind. Auch hier weiß ich die Mehrheit der Kongressteilnehmer hinter mir. Und, ja ich weiß, das mit der Mehrheit hat keinerlei wissenschaftliche Relevanz. Aber wenigstens muss ich mich so nicht für den einzigen Spinner auf weiter Flur halten.
09.07.2026, 18:41:20
sir_daunenstert_duck
@sir_daunenstert_duck
Die Annahme, Sprech- und Gedankenblasen seien innerhalb des Anaversums für dessen Bewohner sichtbar, besitzt zweifellos einen gewissen Reiz. Gleichwohl ergäben sich daraus erhebliche Konsequenzen. Wären die Blasen für die Enten (nicht nur für Beobachter wie Barks - das ist eine andere Frage) tatsächlich visuell wahrnehmbar, wäre zu erwarten, dass sie mit ihnen interagieren – etwa indem sie auf sie zeigen, sie betrachten oder versuchen, hinter ihnen liegende Objekte wahrzunehmen, sofern die Blasen nicht als zumindest teiltransparent anzunehmen sind.
Ist jemandem eine Primärquelle bekannt, die eine derartige Interaktion eindeutig belegt? Oder eine Sprechblase, die Schatten wirft?
Bereits eine einzige eindeutige Primärquelle wäre geeignet, den Sachverhalt als nachgewiesen anzusehen. Das vollständige Fehlen entsprechender Belege stellt hingegen naturgemäß keinen Gegenbeweis dar, sondern lediglich ein Indiz dafür, dass eine visuelle Wahrnehmbarkeit der Blasen innerhalb des Anaversums eher nicht anzunehmen ist.
Mir selbst ist keine entsprechende Stelle bekannt.
Zumindest ihre physische Präsenz scheint jedoch nachweisbar zu sein. In Familie Duck auf Nordpolfahrt ist zu beobachten, dass die Anatiden die Blasen offenbar fühlen können:
11.07.2026, 14:53:18
Hr. Zeilinger
@hr__zeilinger
Es kann sein, dass Barks die Tatsachen zum Verfassen der Berichte nicht nur empfangen hat, sondern dass er mitunter selbst in Entenhausen anwesend war.
Barks wird steckbrieflich gesucht
Barks als Speerwerfer
Und er hat Herrn Duck zugesehen, als er in einem Fass den Gumpenfall hinunter fiel.
Und er zeichnete stilistisch eine Lupe, obwohl er eher ein Fernglas oder ein Fernrohr oder eventuell mit freiem Auge zugesehen hatte.
11.07.2026, 19:01:29
duck313fuchs
@duck313fuchs
Zumindest ihre physische Präsenz scheint jedoch nachweisbar zu sein. In Familie Duck auf Nordpolfahrt ist zu beobachten, dass die Anatiden die Blasen offenbar fühlen können:
Nicht die Sprechblase drückt auf Donald. Diese symbolisiert nur die Vorstellung von Donald über das vermutlich Geschehene und nur sein schlechtes Gewissen bedrückt ihn. Er hat durch sein vorheriges Verhalten nun wahrlich eine schwere Last zu tragen. Auch in unserer Welt ohne Sprechblasen bewirken schlechte, bedrückende Gedanken schnell eine gedrückt erscheinende Körperhaltung...
11.07.2026, 20:47:06
sir_daunenstert_duck
@sir_daunenstert_duck
Natürlich ist seine Last eine psychische, das ist wohl unbestritten. Nichtsdestotrotz ist es offenkundig, dass die Gedankenblase dieses Panels zudem eine physische, verstärkende Komponente darstellt, die ihn buchstäblich (nicht nur im übertagenden Sinne) niederdrückt. Die Körperhaltung ohne die Blase ist nur partiell plausibel:
12.07.2026, 07:11:38
duck313fuchs
@duck313fuchs
...die Sprechblase kann Donald nicht so bedrücken, denn sie befindet sich hinter Donald....
12.07.2026, 14:12:54
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