Moin Alex,
gerne als Sir Daunenstert...
Ich denke, wir kennen uns noch nicht; obwohl seit Jahrzehnten Donaldist im Herzen habe ich meine Lebensphilosophie erst letztes Jahr legalisiert.
Ich hoffe, dass ich es zur Zwischenzeremonie im Harz schaffe, aber Servus klingt, als wäre es für Dich etwas weiter weg (?)
Mit donaldistisch-nordischem (quasi, weil von Sizilien) Gruß,
Tim
sir_daunenstert_duck
@sir_daunenstert_ducknull
29.07.2026, 19:33:22
Rätsel über Rätsel
25.07.2026, 16:49:15
Ich möchte mich bezüglich der Sprechblasen zunächst der von Patrick formulierten Enttäuschung anschließen. Zugleich scheint es mir jedoch angezeigt, darauf hinzuweisen, dass wissenschaftliche Forschung ihrem Wesen nach Ergebnisoffenheit voraussetzt. Vor diesem Hintergrund möchte ich die These, wonach es sich um ein nachträglich eingefügtes Stilmittel handelt, um ein weiteres Indiz ergänzen: Sprechblasen sind auf Fotografien, die innerhalb des Anaversums aufgenommen werden, offenbar nicht sichtbar.


Darüber hinaus erscheint im Zusammenhang mit diesen Bildern noch ein ganz anderer Aspekt von Interesse, der meines Wissens bislang keine Beachtung gefunden hat (?): die minimal verschobene Zeitlinie zwischen dem eigentlichen Bildinhalt und der rahmenden Erzählsituation.
Rätsel über Rätsel
22.07.2026, 16:05:38
Eine derartige Stelle findet sich meines Erachtens in „Wie wird man berühmt?“. Der Herr links kann offenbar durch die Sprechblase hindurchsehen, zumindest lässt dies seine Körperhaltung vermuten. Er stört sich jedenfalls – soweit erkennbar – nicht an der Sprechblase, was darauf hindeuten könnte, dass diese innerhalb der anatiden Welt nicht nicht sichtbar ist. Er könnte natürlich auch gerade eine Unmutsmiene zeigen, weil ihm der Blick verwehrt ist; das scheint mir in diesem Fall aber unwahrscheinlich...
Rätsel über Rätsel
12.07.2026, 07:11:38
Natürlich ist seine Last eine psychische, das ist wohl unbestritten. Nichtsdestotrotz ist es offenkundig, dass die Gedankenblase dieses Panels zudem eine physische, verstärkende Komponente darstellt, die ihn buchstäblich (nicht nur im übertagenden Sinne) niederdrückt. Die Körperhaltung ohne die Blase ist nur partiell plausibel:
Rätsel über Rätsel
11.07.2026, 14:53:18
Die Annahme, Sprech- und Gedankenblasen seien innerhalb des Anaversums für dessen Bewohner sichtbar, besitzt zweifellos einen gewissen Reiz. Gleichwohl ergäben sich daraus erhebliche Konsequenzen. Wären die Blasen für die Enten (nicht nur für Beobachter wie Barks - das ist eine andere Frage) tatsächlich visuell wahrnehmbar, wäre zu erwarten, dass sie mit ihnen interagieren – etwa indem sie auf sie zeigen, sie betrachten oder versuchen, hinter ihnen liegende Objekte wahrzunehmen, sofern die Blasen nicht als zumindest teiltransparent anzunehmen sind.
Ist jemandem eine Primärquelle bekannt, die eine derartige Interaktion eindeutig belegt? Oder eine Sprechblase, die Schatten wirft?
Bereits eine einzige eindeutige Primärquelle wäre geeignet, den Sachverhalt als nachgewiesen anzusehen. Das vollständige Fehlen entsprechender Belege stellt hingegen naturgemäß keinen Gegenbeweis dar, sondern lediglich ein Indiz dafür, dass eine visuelle Wahrnehmbarkeit der Blasen innerhalb des Anaversums eher nicht anzunehmen ist.
Mir selbst ist keine entsprechende Stelle bekannt.
Zumindest ihre physische Präsenz scheint jedoch nachweisbar zu sein. In Familie Duck auf Nordpolfahrt ist zu beobachten, dass die Anatiden die Blasen offenbar fühlen können:
Quadratdezimeter
02.06.2026, 16:07:33
Wäre es nicht denkbar, dass der mit den Schnüren gekennzeichnete Bereich gar nicht die eigentliche Fläche, sondern die Mitte der Fläche, z.B. in Form eines Triangulationspunktes zeigt?
Der Mittelpunkt einer Fläche spielte schon bei den Goldsuchern eine Rolle, als discovery point (der Fundstelle) stellte er den Punkt dar, von dem aus ein Claim in alle Richtungen abgesteckt wurde.
Wenn man diese Annahme trifft, wäre das Referenzmaß für die Größe des einen qdm das tatsächliche Präriehundloch (Durchmesser zwischen 7 und 15 cm, je nach Quelle), dann passt es alles wieder.