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Dr. Dulle, Astronom (PräsidEnte der D.O.N.A.L.D.)

@stefanhd

Früherer Benutzername: StefanHD

Dr. Dulle, Astronom (PräsidEnte der D.O.N.A.L.D.)
Mitglied seit 20.12.2016

Erika Fuchs Haus in Zahlen des Stadtkämmerers:

02.05.2026, 09:23:01

KLATSCH KLATSCH KLATSCH

Das hört sich sehr gut an! Danke für die weiteren Infos, duck313fuchs!

Erika Fuchs Haus in Zahlen des Stadtkämmerers:

01.05.2026, 13:56:43

duck313fuchs 

Moin duck313fuchs, siehst Du die Zahlen kritisch und besorgniserregend oder findest Du sie als völlig im Rahmen befindlich? Seihst Du Risiken für die Existenz des Erika-Fuchs-Museums?

Treffen des Alleswisser-Teams am 18. April

18.04.2026, 21:19:15

An der heutigen Fernsehkonferenz zum Projekt Alleswisser (alleswisser.org) nahmen elf Donaldisten teil. Ziel des Treffens war es, den aktuellen Stand des Wiki-Projekts vorzustellen, technische Hürden abzubauen und neue Mitwirkende für die Bearbeitung der Artikel zu gewinnen.

Besprochen wurden zunächst praktische Aspekte der Wiki-Arbeit: paTrick demonstrierte live, wie sich mit Texte bearbeiten, Bilder einfügen und neue Artikel anlegen lassen – alles ohne vertiefte MediaWiki-Kenntnisse.

Stefan stellte vor, wie sich mit Googles Notebook LM gezielt in den digitalisierten DD- und HD-Ausgaben recherchieren lässt; die KI bezieht sich dabei ausschließlich auf hinterlegte Quellen, was die Zuverlässigkeit der Ergebnisse erhöht. Die dafür nötigen Quell-Dateien werden den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf urheberrechtlichen Fragen: Bei Zitaten aus geschützten Werken ist auf Auszugsweise Beschränkung zu achten, während ältere Texte und Volkslieder frei nutzbar sind.

Als konkrete Baustellen wurden die Liste der "Gewünschten Seiten“, die Pflege der Fuchstext-Zitatliste sowie thematische Lücken in den Portalen genannt. Alle Interessierten sind eingeladen, sich nach Lust und Kenntnisstand einzubringen..

Für die weitere Zusammenarbeit wurde vereinbart, sich bei größeren Bearbeitungen kurz in der WhatsApp-Gruppe abzustimmen und eue Artikel über das Schwarze Brett und evtl. über die MifüMi bekannt zu machen.

Das Alleswisser-Projekt lebt vom Mitmachen und alle Donaldistinnen und Donaldisten, die mitmachen wollen, sind willkommen.

Die Chemie in Entenhausen

08.04.2026, 18:55:44 (bearbeitet)

Heute bekam ich eine E-Mail von dem Chemiker Dr. Thomas Kolter, der für die Online-Enzyklopädie der Chemie RÖMPP einen Artikel über die Chemie in Entenhausen geschrieben hat:
Die Chemie in Entenhausen

Darin werden Erkenntnisse von bekannten Donaldisten wie Ralph Hössel, paTrick Martin, Bernd Krauß, Hans von Storch, Walter Abriel und Gangolf Seitz zitiert!

Thomas Kolter schrieb, dass er damit die Verdienste von Herrn Duck (und den Donaldisten) für die chemische Wissenschaft würdigen möchte.

Save the Date Zwischenzeremonie 15.August

06.04.2026, 14:15:23

Klatsch Klatsch Klatsch für den ZdD und B.A.R.K.S..

null

29.03.2026, 14:51:37

Hallo Leo,
war lange nicht mehr auf GitHub, aber meine Name ist dort
StefanJordan

Donaldische Grüße
Stefan

null

29.03.2026, 13:29:45

Moin Leo,
eine kleine Bitte. Unter "Aktuelle" im Mitgliederbereich findet man den Eintrag:
https://www.rheinpfalz.de/lokal/ludwigshafen\_artikel,-so-lief-das-donaldisten-treffen-in-ludwigshafen-\_arid,5873137.html, 23.03.2026

Dieser führt auf einen "404"-Fehler. Kannst Du das bitte korrigieren?

Irgendwann in der zweiten Aprilhälfte würde ich gerne mal die Administratoren der Webseite zu einer Fernsehkonferenz einladen, damit wir besprechen können, was noch zu tun ist.

Donaldische Grüße
Stefan

Das Leben der Ducks 1.73

29.03.2026, 13:22:59

Großartige Arbeit, Jörg! KLATSCH KLATSCH KLATSCH

Donaldisten im Licht der Öffentlichkeit

24.03.2026, 12:17:40

Dago (Brettwart) 

Da heißt es dann auch, dass Carl Barks Tick, Trick und Track erfunden habe. So viel der falschen Ehre.^^

All das zeigt leider, dass oft keine Zeit für eine ausreichende Recherche eingeplant wird, sondern es allein darauf ankommt, einen Artikel über ein paar Sonderlinge zu schreiben! Aber das ist ja nichts Neues.

Donaldisten im Licht der Öffentlichkeit

24.03.2026, 08:21:49

Dago (Brettwart) 

Einen zusammenfassenden Artikel gab es heute noch in der "Rheinpfalz".

Aus ganz Deutschland und Österreich reisten Fans von Donald Duck an, um im Kulturzentrum „Das Haus“ in der Innenstadt wissenschaftliche Erklärungen für die gezeichneten Phänomene aus den Taschenbüchern zu teilen.

Wenn man diesen Satz liest, ist man schon froh, wenn der Rest hinter einer Bezahlschranke verborgen bleibt.

Mitgliederversammlung 2026

23.03.2026, 13:05:46 (bearbeitet)

Theodora Tuschel 

gaense 
Unsere neue Präsidente ist Stefan Jordan, und ich bin sehr froh, mit ihm eine vorzeigbare und lautstarke Persönlichkeit an der Spitze des Verbandes zu haben.
Meinst du lautstark oder lauter?

Ich hoffe doch, dass ich auch für „lauter“ gehalten werde – bei meinen Unterbrechungen von Thorstens Vortrag über die Monde im Anaversum war ich allerdings vielleicht lautstärker, als es angemessen gewesen wäre.

Dass mir das leid tut, habe ich ihm bereits mitgeteilt.In der Sache bleibe ich natürlich bei den geäußerten Argumenten, mit einer Ausnahme – aber auch das habe ich ihm schon erläutert.

Ansonsten ist es gerade in Amt und Würden vernünftiger, eher lauter als übertrieben lautstark aufzutreten.

Donaldische Grüße

Stefan

null

22.03.2026, 22:30:28

Hallo Leo,
gestern bin ich auf dem D.O.N.A.L.D.-Kongress zur PräsidEnte gewählt worden. Kannst du mir bitte das Postfach für die Präsidentin zugänglich machen sowie die Möglichkeit geben, Informationen auf unserer Webseite einzufügen und zu ändern?

Donaldische Grüße
Stefan

47. Kongress der D.O.N.A.L.D. 2026 in Ludwigshafen

22.03.2026, 20:58:20 (bearbeitet)

paTrick 

Noch eine Woche Vorfreude: Hier ist das vorläufige Programm des 47. Kongresses

hier Antwort einfügen...image.pngWofür steht eigentlich der (!) Apostroph vor dem "47. D.O.N.A.L.D. Kongress"?

47. Kongress der D.O.N.A.L.D. 2026 in Ludwigshafen

22.03.2026, 20:27:26 (bearbeitet)

Dem Kompliment kann ich mich nur anschließen. Vielen Dank an Dich, Alex, und an Deine wenigen Helfer für die hervorragende Organisation des gelungenen Kongresses in Ludwigshafen!


Erfunden von Carl Barks

17.03.2026, 10:37:59

Außerdem ist das große ß ist seit 2017 offiziell als (Versal-Eszett) Teil der deutschen Rechtschreibung und kann in Großbuchstaben (Versalien) verwendet werden, etwa in STRAẞE oder MAẞE.

Sieht allerdings ungewohnt und irgendwie nicht passend aus. Und ist vielleicht nicht für alle Zeichensätze erhältlich.

Direktnachrichten!

15.03.2026, 19:08:56

Leo 

stefanhdTL;DR: der Administrator hat Recht.Ja, E2EE wäre zu schwer umzusetzen, zumindest in der jetzigen Struktur der Webseite.Und theoretisch könnte ich mitlesen, mache ich aber nicht, weil ich keinen Grund dazu habe, und das auch nur durch direkten Datenbankzugriff, nicht über die Webseite selbst. Karsten ist der einzige, der außer mir Datenbankzugriff hat und der kann kein SQL. Intern funktionieren die Direktnachrichten übrigens wie normale Forenthreads (dann gibt es keinen doppelten Code), nur werden sie komplett ausgeblendet und jeden Direktzugriff über das Forum lehnt der Server ab, sodass zumindest niemand ohne Datenbank mitlesen könnte.Und bevor sich hier noch jemand beschwert: das alte Forum hat auch nichts verschlüsselt.

Danke für die Klarstellung. Ich wollte nur alle darüber informieren, dass der Satz "Niemand außer den zwei Gesprächsteilnehmern kann die lesen, auch die Admins nicht." technisch falsch ist und meine Vermutung, dass es sich um eine Willenserklärung handelt, korrekt ist.

Und bevor sich hier noch jemand beschwert: das alte Forum hat auch nichts verschlüsselt.

Daraus schließe ich, dass Du meine Bemerkung als Beschwerde empfunden hast. Es kam mir alleine auf die Klarstellung an. Und dass das alte Forum nichts verschlüsselt hat, sollte keine Begründung dafür sein. Ein Grund für den Einsatz einer neuen Software ist ja auch gerade gewesen, dass die alte Software erhöhten Ansprüchen an die Sicherheit nicht entsprochen hat.

Ich kann damit leben. dass es keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt, wenn ich weiß, was das bedeutet. Ich habe ausdrücklich Deinen Einsatz gelobt.

Aber kein Benutzer sollte glauben, dass das technisch nicht möglich ist und dass er dabei der Aussage vertrauen muss, dass niemand mitlesen will.

Direktnachrichten!

15.03.2026, 18:42:42

Hallo, leo, ein großes Lob, dass Du (oder Ihr?) diese seit langem vermisste Möglichkeit im Schwarzen Brett, zur Verfügung gestellt hast.

Trotzdem eine Bemerkung: Deine Begründung, warum es keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) geben wird, verstehe ich nur teilweise. Mit „Overkill“ ist sicherlich gemeint, dass der Aufwand relativ groß wäre. Ob jedoch alle – falls es eine solche Verschlüsselung gäbe – nach wenigen Nachrichten ohnehin auf andere Chat-Programme ausweichen würden, glaube ich nicht. Eher würde man diese nutzen, weil man ganz sicher gehen möchte, dass niemand mitlesen kann.

Eine Aussage verstehe ich außerdem nicht ganz: „Niemand außer den zwei Gesprächsteilnehmern kann die lesen, auch die Admins nicht.“
Ich habe dazu einen Kollegen gefragt, der professionell als Administrator arbeitet. Er meinte, dass Administratoren ohne E2EE grundsätzlich immer in der Lage sind, gespeicherte Nachrichten zu lesen. Dass Ihr das nicht tun wollt oder vielleicht auch nicht genau wisst, wie sich das mit der verwendeten Software umsetzen ließe, will ich gerne glauben. Dennoch sollte jeder, der das Feature nutzt, wissen, ob es sich hierbei eher um eine Absichtserklärung handelt – oder ob Ihr der Aussage des von mir zitierten Administrators widersprecht.

null

15.03.2026, 18:19:55 (bearbeitet)

Moin Karsten,

das ist ja sehr gut und wurde ja von vielen sehr gewünscht, und ich wollte gerade Dinge fragen, die in dem Faden von Leo schon beantwortet wurden. Das hat sich jetzt erübrigt.

Aber jetzt mal etwas anderes. Die Diskussion über den Stand auf der Erlanger Comicbörse u.a. war ja recht heftig. Ich will mich auch gar nicht in die Diskussion einmischen. Nur eine Bemerkung: Manchmal erinnere ich mich an die absolut undonaldistische Vorschrift, die man mir während meiner Wehrdienstzeit auferlegt hatte: “Beschwerden sind erst am nächsten Tag zu stellen!” Das hilft manchmal, dass Dinge sich ein bisschen entschärfen, wenn man nicht sofort reagiert, wie es unser Freund Donald ja fast immer tut.

Und noch eine Bemerkung: Zur Unterstreichung Deiner Aussage, dass Du keine dritte Amtszeit anstrebst, hast Du offenbar erwähnt, dass Du Dich “bereits vor einem Jahr um einen Nachfolger bemüht ha(s)t und jetzt jemanden Altehrwürdigen ha(s)t, der zugestimmt hat.” Falls Du auf unser Gespräch während der Autofahrt nach dem Kongress und mich beziehst, so erinnere ich mich, dass diese Aussage teilweise auch meiner Erinnerung entspricht. Etwas korrekter ist es aber nach meiner Erinnerung so gewesen, dass ich erwähnt habe, beim Kongress für Deine Wiederwahl gestimmt zu haben, weil sich nur Leo gemeldet hatte und dieser noch minderjährig war. Außerdem habe ich erwähnt, dass ich, hätte man mich vorgeschlagen und gewählt, das auch angenommen hätte. Ich habe deshalb auch geäußert, dass ich mir vorstellen könnte, in Ludwigshafen für das Amt der PräsidEnte zu kandidieren, wenn man mich vorschlägt. Darauf kam von Dir die Aussage, dass Du mich gerne vorschlagen würdest. Das weicht etwas von dem ab, was in dem Faden wiedergegeben wurde, aber es kann ja auch verfälscht wiedergegeben worden sein. Du kannst ja gerne schreiben, wenn ich mich falsch erinnere.

Mir ist auf jeden Fall nicht ganz klar, ob es schlau wäre, wenn Du mich vorschlagen würdest, da das so ein bisschen wie eine Absprache aussähe, was es m.E. nicht war. Vielleicht wäre es auch in Deinem Sinne, wenn die Vorschläge aus einer anderen Richtung kämen. Denn schon kurz nach dem Kongress wurde ich unabhängig von mehreren Seiten gefragt, ob ich kandidieren würde, wenn ich vorgeschlagen würde. Das habe ich dann bejaht, wissend, dass so ein ehrenvolles Amt auch nicht immer ohne sinnvolle und weniger sinnvolle Auseinandersetzungen geprägt sein kann.

Überlege mal, wie Du das siehst. Vielleicht wäre Dir mein Vorschlag ja auch recht und würde das nicht wie Mauschelei aussehen lassen, was ja auch absurd wäre. Dir bleibt natürlich Dein Recht vorzuschlagen, wenn Du willst, aber vielleicht wäre der oben genannte Weg besser für uns beide.

Donaldische Grüße
Stefan

47. Kongress der D.O.N.A.L.D. 2026 in Ludwigshafen

15.03.2026, 17:44:06

paTrick 

Noch eine Woche Vorfreude: Hier ist das vorläufige Programm des 47. Kongresses

Das ist definitiv ein Grund zur Vorfreude und ein guter Schritt, das vorläufige Programm schon vorab bekannt zu geben!

Zensur im Netz Machtmissbrauch!

12.03.2026, 13:01:13

Kassenwart 

Ich bedauere dieses gegenseitige Angekeife sehr und finde es auch nicht richtig, das hier auf dem Schwarzen Brett auszutragen. Das ist einfach peinlich ggü. Außenstehenden. Schreibt euch doch bitte E-Mails und streitet euch da. Die Adressen habt ihr ja.

Das ist in manchen Fällen sicherlich sinnvoll. Da aber viele hier Pseudonyme benutzen und diese zu Recht wollen, dass dies nicht enttarnt werden und manchmal auch nicht enttarnt werden können, fehlt im Schwarzen Brett dringend die Möglichkeit, sich wieder Privatnachrichten schicken zu können.

Stand auf der Erlanger Comicbörse- D.O.N.A.L.D. Vereinswerbung

08.03.2026, 11:35:27

Theodora Tuschel 

Widerspruch: Die D.O.N.A.L.D. in ihren besten Zeiten war eine Satire auf den deutschen Verein. Dass das nicht alle verstanden haben, enttäuscht mich.

Als jemand, der seit März 1979 Mitglied der D.O.N.A.L.D. ist, kann ich bestätigen, dass es lange Zeit fast allen Donaldistinnen und Donaldisten sehr wichtig war, dass wir uns als Organisation verstanden haben. Hätte man von einem Verein gesprochen, wäre man vermutlich schnell darauf hingewiesen worden – unabhängig davon, dass wir es nach deutschem Recht natürlich gewesen wären. Aber es kommt eben auch darauf an, wie wir das selbst empfunden haben.

Die meisten von uns wissen sicherlich auch, dass der Beschluss, ein eingetragener Verein zu werden, für viele sehr schmerzhaft war und dass deshalb sogar sehr aktive Donaldisten ausgetreten sind. Eine Mehrheit für die Umwandlung der D.O.N.A.L.D. in einen e.V. kam wohl auch nur zustande, weil in der vorherigen Organisationsform handelnde Personen oder Mitglieder persönlich haften konnten und wir damit Risiken eingegangen sind. Trotzdem bin ich mir sicher, dass das „anders“ als andere Vereine zu sein etwas ist, was viele von uns immer noch empfinden.

Natürlich hat sich die D.O.N.A.L.D. verändert, auch quantitativ. Und uns eint immer noch die Liebe zur Beschäftigung mit der Welt von Entenhausen. Die langjährigen Donaldisten müssen einiges akzeptieren, was ein e.V. mit sich bringt, aber es wäre schön, wenn auch Verständnis für diejenigen aufgebracht wird, die bei einigen Veränderungen Bauchschmerzen zum Ausdruck bringen.












Grundlagen des Donaldismus

23.02.2026, 19:07:24 (bearbeitet)

Da ich nicht ganz unschuldig daran bin, dass eine Erwiderung auf einen Beitrag von direpol in dem Faden „Podcast zum Thema Donaldisten“  zu einer Grundsatzdiskussion über die Grundlagen des Donaldismus geführt hat, möchte ich einmal ein paar Arbeiten aus dem HD und DD auflisten, die sich mit den Grundlagen des Donaldismus beschäftigen.

Es wär aber sinnvoll, die Diskussion in einem eigenen Faden fortzuführen. Und bei jeder Diskussion ist es nötig, sich zu vergegenwärtigen, dass solche Diskussionen natürlicherweise nicht neu sind, sondern dass im HD und DD bereits einige Grundsatzdiskussionen geführt wurden.

Daher habe ich einige wichtige Artikel aus unserem Zentralorgan zusammengestellt, die sich mit den wissenschaftstheoretischen und methodischen Grundlagen des Donaldismus (Barksismus, Fuchsismus, Quellenkritik und die Rolle des Forschers) befassen. Sie ist sicher nicht vollständig.

Ich fände es toll, wenn dies irgendwann in eine neue grundlegende Arbeit zu den Fundamenten des Donaldismus münden könnte, an der sich mehrere aktive Duck-Forscher beteiligen. Dabei sollte es nicht darum gehen, eine einheitliche Lehrmeinung zu formulieren. Vielmehr könnten sowohl jene Aspekte herausgearbeitet werden, über die weitgehend Einigkeit besteht, als auch Minderheitenpositionen angemessen berücksichtigt und nicht unter den Tisch gekehrt werden.

Hier jetzt eine unvollständige Liste (siehe auch Susanne Lubers „D.O.N.A.L.D.-Forschungsindex 1976 - 2020“ und https://alleswisser.org/Liste_der_Forschungsartikel_in_%22Der_Donaldist%22.):

Definition und Wesen des Donaldismus

  • „Die Entität des inneren Donaldismus“ (Eduard Wehmeier, HD 3): Ein fundamentales Werk, das die Trennung zwischen äußerem Donaldismus (Comic-Forschung, Verlagsgeschichte) und innerem Donaldismus (Erforschung Entenhausens als reale Welt) etablierte.
  • „Donaldismus, Wissenschaftlichkeit und Aktionsforschung“ (Klaus Strzyz, HD 11): Eine frühe Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Methoden wie der Aktionsforschung im Kontext des Anaversums.
  • „Prolegomena zu einer jeden künftigen Duck-Forschung, die als Wissenschaft wird auftreten können“(Andreas Platthaus, DD 98): Der Versuch, eine methodische Basis für die Donaldistik als ernsthafte Wissenschaft zu formulieren.
  • „Versuch einer kurzen Analyse des Donaldismus“ (Wolfgang Burghart, DD 100): Eine Reflexion darüber, was es bedeutet, Donaldist zu sein, und die Einordnung des Donaldismus als Heuristik des „Ernst-Nehmens“.
  • „Donaldismus als Wissenschaft“ (Jens P. Kutz, DD 163): Ein moderner Grundsatzartikel, der eine Typologie der intellektuellen Beschäftigung mit Entenhausen entwirft.

Warum Barks? (Barksismus und Kanon-Fragen)

  • „Barksismus – Der Versuch einer Einteilung in Hauptlinien“ (Freddy Milton, HD 1): Eine systematische Untersuchung des Barks’schen Werks als Grundlage der Forschung.
  • „Donaldismus = Barksismus?“ (Christian Baron, HD 24): Eine frühe Diskussion über die Gleichsetzung dieser beiden Begriffe.
  • „Beste Bohne oder kalter Kaffee? Noch muß die Frage offenbleiben“ (PaTrick Bahners, DD 69): Eine Analyse des Übergangs von der „vorkritischen“ zur „kritischen Phase“ der donaldistischen Wissenschaft.
  • „Darum Barks!“ (Gangolf Seitz, DD 109): Ein leidenschaftliches Plädoyer für Carl Barks als einzig authentischen Berichterstatter, dessen „Unschärfen“ erst Forschung ermöglichen.
  • „Die Basis donaldistischer Forschung? Versuch einer Entgegnung auf Gangolf Seitz“ (Markus von Hagen, DD 109): Eine kritische Replik, die davor warnt, die Barks-Fixierung zum Dogma oder Selbstzweck zu erheben.

Warum Fuchs? (Fuchsismus und die Sprache)

  • „Grenzen des Fuchsismus“ (Hartmut Hänsel, HD 16): Eine kritische Auseinandersetzung damit, wo die Freiheit der Übersetzung die donaldistische Forschung behindern kann.
  • „Die Arbeit der Frau Fuchs“ (Klaus Strzyz, HD 25): Eine Würdigung der übersetzerischen Leistung von Dr. Erika Fuchs.
  • „Frau Fuchs betreut den Enterich oder: Wie Donald Duck ins Deutsche kommt“ (Hubert Maaßen, HD 25): Untersuchung der Transformation des US-Originals in den spezifisch deutschen Sprachkosmos.
  • „Damnatio auf Erika Fuchs“ (Andreas Platthaus, DD 150): Ein Beitrag zur Bedeutung von Fuchs für die Verortung Entenhausens in Deutschland.

Quellenlage und Zuverlässigkeit

  • „Fälscher am Werk“ (Bruno Diepen, HD 8/9): Eine frühe Warnung vor redaktionellen Eingriffen und Verfälschungen der Originalberichte durch Verlage.
  • „Barks und die geschichtliche Wahrheit“ (Klaus Bohn, DD 68): Methodische Überlegungen zur Zuverlässigkeit der Barks’schen Berichterstattung und zur Quellenkritik.
  • „Authentische Überlieferung“ (Christian Wessely, DD 150): Eine theologische Perspektive auf die Hierarchie der Quellen (Kanon, Deuterokanon, Apokryphen) im Donaldismus.

Grundlagen des Donaldismus

Podcast zum Thema Donaldisten

23.02.2026, 12:55:42

Ich schlage vor, dass wir diese Grundsatzdiskussionen in einem eigenen Faden weiterführen.

 Grundlagen des Donaldismus

Podcast zum Thema Donaldisten

21.02.2026, 12:37:01

Direpol 

Dr. Dulle, Astronom 
In der Sache stimme ich Direpol zu, dass es seit der Frühzeit des Donaldismus keine Festlegung auf die ausschließliche Benutzung von Barks und Fuchs gab, wie ein Blick in die frühen Ausgaben des HD und DD zeigt. Das sollte weiterhin respektiert werden.Interessant wäre es jedoch zu hinterfragen, wie die praktische Forschung entscheiden kann, welche wahren Quellen es gibt. Ist es die Konsistenz der abgeleiteten Ergebnisse? Was sind die Kriterien? Das sollte künftig genauer unter die Lupe genommen werden. Da auch Direpol sich in seiner Forschung meines Wissens bisher ausschließlich auf Barks-Fuchs-Quellen bezogen hat, ist er vermutlich der Meinung, dass dadurch zumindest eine völlige Beliebigkeit vermieden wird. Die Diskussion darüber sollte man jedoch führen und auch abweichende Beiträge zulassen.

driepol schrieb: Auf dem Kongress in Achim 1999 hielt Gangolf Seitz einen quellenkritischen Grundsatzvortrag zum Vergleich zwischen Barks und anderen potentiellen Quellen, veröffentlicht im DD 109 unter der Überschrift „Darum Barks!“. ... Seitz lobte sowohl die Bestimmtheit der Barks-Berichte, welche die Forschung möglich macht, als auch die Unbestimmtheit, welche der Forschung etwas zu tun übrig lässt, kritisierte aber dieselben Eigenschaften bei anderen Zeichnern. ...

Leider habe ich dieses leidenschaftliche Plädoyer unseres werten Gangolf für den Barksismus als einzig wahre Grundlage der donaldistischen Forschung nicht in Achim gehört, doch natürlich ist mir sein Artikel im DD 109 bekannt.

Entscheidend ist die Frage, ob – wie Gangolf postulierte – dem Werk von Carl Barks nichts vorzuziehen sei und ob man Barks nicht als bloßen Zeichner, sondern als den „genialsten Berichterstatter“ aus dem donaldischen Universum betrachten sollte.

Ich stimme direpol zu, dass Gangolfs originelles Argument, Unschärfen und Ungereimtheiten aufzuwerten, durchaus angreifbar ist. Ähnliche Argumente wurden in einer Entgegnung im DD 109 bereits von Markus von Hagen vorgebracht.

Dennoch halte ich die Auffassung für plausibel, dass andere Autoren die Welt der Ducks lediglich mit ihrer eigenen Fantasie ausschmückten, während Barks ehrlich gewesen sei und nur jene Informationen übermittelt habe, die er tatsächlich aus Entenhausen erhalten habe – manchmal eben auch verfälscht. Mancher mag dieses Argument vielleicht nicht für vollstündig schlüssig halten..

Aber immerhin schrieb ein auch direpol wohnbekannter Autor in seinem Buch „Entenhausen – Die ganze Wahrheit“: „Barks und Fuchs werden in der donaldistischen Erkenntnistheorie manchmal als Reporter charakterisiert. Besser beschreibt man sie als Medien. Wir wissen nicht, wie sie ihre Muster-Informationen aus Entenhausen erhielten, und sie wussten noch nicht einmal, dass sie diese Informationen erhielten. Sie ahnten nichts von ihrer medialen Veranlagung, und diese Schimmerlosigkeit verbürgt die Objektivität der von ihnen übermittelten Nachrichten.“

Eine ähnlich klare Aussage hat meines Erachtens kein Duckforscher über andere Zeichner getroffen. Der Autor des Buches macht deutlich, dass gerade diese Schimmerlosigkeit die Objektivität von Barks und Fuchs verbürge. Ist Gangolfs Argument nicht zumindest von vergleichbarer Stringenz?