Lieber Uwe,
Bereits beim ersten Erlanger Comic-Salon 1984 waren dutzende Donaldisten dabei, s. Der Donaldist 58, Seite 28, dort aufgrund des 50. Geburtstag des Herrn Duck titelbildgebend. Bereits auf dem letzten Kongress wurde eine Teilnahme an der Leipziger Buchmesse offen diskutiert, aber aufgrund des finalen Kongresstermins in Luwigshafen zurecht verworfen. In Fernsehkonferenzen, der J.U.G.E.N.D. und vielen Gesprächen des letzten halben Jahres war dann ein Stand in Erlangen stets ein Thema und wurde überaus begrüßt. Wie üblich im Falle von Weihnachtsgaben, DDs und allgemeinen Ausgaben wurde das Ganze mit KdD und jeweils anwesender Runde abgesprochen - der Salon findet alle zwei Jahre statt und da liegt es nahe, dass dann, der Satzung entsprechend, PdD/KdD das final entscheiden, da eine Anmeldung frühzeitig eingehen muss. Es liegt in der Natur der Sache, dass bei einjährigen Amtszeiten auch Dinge beschlossen, organisiert und vorbereitet werden, die nach der nächsten MV sind - man stelle sich vor, ein KdD würde zum 31.12. mit Rücksicht auf eine möglicherweise endende Amtszeit zum Abschluss des donaldischen Jahres Ende März die Arbeit fürs Kalenderjahr einstellen.
Mir wäre es neu, dass die PdD eine kommerzielle Veranstaltung organisiert - das macht das Kulturamt der Stadt Erlangen - und es muss jedes Mal um die Mittel kämpfen, da das nicht kostendeckend funktioniert. Auf der von dir im Titel erwähnten Comicbörse (die ist separat, ja nur am Sonntag in einem entfernten Gebäude - und das wäre wirklich ziemlich kommerziell und mMn recht unpassend gewesen) sind wir nicht zugegen, wir nehmen an der "Messe" teil - im Rahmen dieser gibt es diverse Ausstellunge zu Künstlern, Comicgeschichte u.a.
Wir zahlen für einen Stand, der soviel kostet wie Canapées, Kuchen und Getränke während des Kongresses in Flensburg, können dafür wissenschaftliche Vorträge im Salonrahmen nebst diversen zwischenzeremoniellen Elementen einbauen, für das Erika Fuchs-Haus werben usw. Dass dort Verlage und Künstler zugegen sind, die ihre Werke zu Geld machen wollen, widerspricht dem nicht. Zudem sind an vielen Ständen auch nichtkommerzielle Verlage zugegen und um einen Kongress o.ä. zu veranstalten, müssen wir auch mit "Kommerziellen" zusammenarbeiten, sonst gäb es nur Leitungswasser unter offenem Himmel. Auch wir haben einen DD-Shop, bringen aber DoKuG gegen Spende oder als Beilage für Neumitglieder unter die Leute. Dadurch heben wir uns ja auch deutlich von anderen dort ab.
Von all dem mal abgesehen: Du hast an einer Quizshow teilgenommen, dort was gewonnen und meines Wissens deinen anteiligen Gesamtbetrag nicht an die D.O.N.A.L.D. gespendet, aber zumindest eine runtergefallene Donaldfigur ersetzt - ohne donaldischer Geschichte wäret ihr da eher nicht so auf der Mattscheibe gelandet. Ihr hattet damals für den (jetzigen) Verein sympathisch geworben. und gar von profitiert🙃